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Hier ein paar Bilder

 Hier sind noch ein paar Bilder - aufgenommen mit meinem Smartphone. Leider hat die SD-Karte vorhin den Geist aufgegeben. Leider sind auch meine Aufzeichnungen jetzt weg.

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 Irgendein Schild am Anfang unserer Tour - keine Ahnung warum ich ein Foto gemacht habe.

 

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 Unser 1. Herberge nach Leon - sehr schoen. Es gab Wein zur Bergruessung !

 

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 Der Blick auf Astorga - die Schokoladenstadt !

 

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 Der Weg nach Santa Catalina de Somoza - mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.

 

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 Cruz de Ferro - auf 1520 m.

 

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 Der Weg nach O Cebreio

 

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Der Grenzstein von Galizien - auf ca. 1250 m.

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Castrojeriz - Fromista (Boadillo del Camino)

25.04.10

Heute haben wir uns auf den Weg gemacht in Richtung Fromista. Die heutige Etappe ist eine von den Schwierigeren. Wir mußten auf einen Plateau hoch - den sogenannten Tafelberg - um auf ca. 1000 m Höhe zu kommen. Der Aufstieg war schon etwas schon schwierig. Über eine langgezogene Serpentinenstrecke ging es sehr langsam nach oben. Dort angekommen, mußten wir erstmal ein wenig pausieren. Ab da ging es nur noch geradeaus, unterbrochen von Hügeln, die wir auch noch überwinden mußten. Zu unserem Leidwesen knallte den ganzen Tag die Sonne auf uns herab - mal wieder. Unser Wasservorrat von 1.5 Liter/Person ging recht schnell zur Neige. Leider gab es in Dörfern, an denen wir vorbei kamen keine Einkaufsmöglichkeiten. Wir beschlossen daher in Boadillo del Camino zu stoppen, um dort zu übernachten - also 6 KM vor Fromista.

Die Herberge “En el Camino” war echt toll. Der Hospitaliero kümmerte sich sofort um uns, zeigte uns den Schlafsaal (18 betten + 7 in Reserve in der Zwischendecke) und wir konnten erstmal duschen.

Als wir ankamen, waren wir die Einzigen im Schlafsaal (freu), als wir fertig waren mit duschen war der Schlafsaal auf einmal voll - toll !

Aber egal - die Herberge war schön. Es gab im Innenhof einen Garten mit Schwimming-Pool, eine Bar mit Terrasse und überall Sitzgelegenheiten zum verweilen.

Nachmittags traf eine Truppe “Buspilger” ein, die dann mit ihren Koffern in die schon für sie reservierten Zimmer einzogen. Wir würdigten sie keines Blickes.

Zwischenzeitlich hatten wir Mike aus Coventry und Ulrike aus Nürnberg kennengelernt. Wir saßen zusammen am Tisch und quatschen mal auf deutsch, mal auf englisch. Gemeinsam gingen wir auch zum Pilgermenu. Dort waren auch die Buspilger, die aus Frankreich kamen. Das Pilgermenu war ganz OK. Aber wir waren kaum fertig mit dem Essen, da fingen die französischen Buspilger an singen. Aber nicht nur ein Lied, sondern noch eins und noch eins und zum Schluß fingen sie an zu schunkeln.

Wir bezahlten unser Menü und waren weg.

Der Tagesausklang fand auf der Terrasse stand. Wir tranken noch Bierchen mit Ulrike und Mike zusammen, redeten über die Strecke am nächsten Morgen und sind dann gemeinsam in den Schlafsaal gegangen - Mike schlief in der Koje hinter Inga. Wir hofften alle auf eine ruhige Nacht und nicht so wie in Hornillos .

 

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Hornillos - Castrojeriz


24.04.10

Heute sind wir schon sehr früh losgegangen. Wir wollten so schnell wie möglich raus der Herberge. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und es herrschte dickster Nebel. Nur gut, dass wir unsere “Nebelrückleuten” dabei hatten. Mit unseren Taschenlampen in der Hand marschierten wir los. Es ist schon ein komisches Gefühl in der Morgendämmerung mitten im Nebel loszumarschieren - besonders dann, wenn man Mitten in Spanien ist und im Prinzip keinen blassen Schimmer hat wo man gerade ist.

Nach ca. 5 km, wir kamen gerade an einer Weggablung an, hörten wir aus Nebel plötzlich “Falscher Weg, Falscher Weg”. Wir blieben erstmal verdutzt stehen. Einer junger Mann kam aus dem Nebel gelaufen und erklärte uns, dass der Wegweiser in die falsche Richtung zeigt. Kurzer Hand stellten wir den Wegweiser richtig auf.

Der Nebel verflog langsam und die Sonne kam immer kräftiger durch. So gegen 9 Uhr kamen wir in Hontanas an. Ein kleines Dorf mitten im nirgendwo. Dort nahmen wir erstmal ein Frühstück zu uns, incl. Café con Leche. Im Dorfladen kauften wir abschließend noch ein paar Äpfel und schon ging es weiter in Richtung Castrojeriz.

Der restliche Weg war eigentlich recht unspektakulär. Zwischendurch kamen wir an einem verfallenen Kloster vorbei, wo früher Leprakranker versorgt wurden. Die Pilger, die damals vorbei kamen, wurde durch eine Mulde in der Mauer mit essen versorgt.

Am frühen Nachmittag kamen endlich in Castrojeriz an. Wir beschlossen heute mal in einem Hotel zu übernachten - die gestrige steckte noch in unseren Knochen. Ich fand es ein wenig zu teuer, das Zimmer zu klein und mit dem Self-Service-Frühstück hatte ich auch so meine Probleme. Aber der Hotelier lieh uns einen Wäscheständer und wir konnten ein bissel Wäsche waschen.

Abends waren wir noch in der Bar “La Taberne”, wo auch Harpe Kerkeling schon war (siehe Buch). Es war echt toll da, ein uriges Ambiente und ein etwas kauzig wirkender Wirt, der mit Harpe Kerkeling´s Gästebucheintrag hausieren ging. Das Pilgermenu war auch sehr lecker - nur auf die Schnecken im 1. Gang habe ich verzichtet. Nach je 1 Liter Cervesas und einer gemeinsamen Flasche Wein gingen wir spät abends zufrieden ins bett. Morgen beginnt ein neuer Tag und es liegen 26 km als tagesstrecke vor uns.

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Burgos - Hornillos

 23.04.2010

Heute ist es soweit. Wir sind von Burgos aus in Richtung Santiago di Compostela gestartet. Früh morgens um 8 Uhr ging es los. Erst quer durch die Stadt, dann ein kleines Stück über matschige Wege, bis wir den Anfang der Meseta erreicht haben. Von dort ging es leicht aufsteigend immer nur noch geradeaus - und das in der prallen Sonne um die Mittagszeit. Nach endlosen Kilometer - der Weg wurde komischerweise immer länger - kamen wir endlich in Hornillos an. Leider waren die Hostals um 15 Uhr leider schon komplett belegt - wer hätte das gedacht. Also machten wir uns auf dem Weg zur Pilgerherberge, stellten uns brav an, um dann mitgeteilt zu bekommen, dass der Pilger vor uns das letzte Bett bekommen hat. Aber…. keine Panik… es gibt ja noch die Notunterkünfte - die natürlich genauso viel kosten wie die Richtigen…

Zu den Betten kann ich nur eins sagen - gut, dass ich schwindelfrei bin und hoffe, dass ich nicht seekrank werde.

Abends nahmen wir unser erstes Pilgermenü zu uns. Es bestand aus einer Vorspeise, ich bekam Makkaroni und Inga einen gemischten Salat. Die Hauptspeise war ziemlich fleischlastig, sodass ich das Fleisch bekam und Inga die Pommes. Zum Nachtisch gab es Pudding - meiner war noch im Plastikbecher. Aber das Beste war, das es eine ganze Flasche Wein zum Menü gab - die braucht man auch, um die nötige Bettschwere für die Nacht zu bekommen. Achso! Das ganze Pilgermenü kostet nur 8,90 Euro pro Nase. Fazit: Unterkunft 10 Euro + Essen 20 Euro = 30 Euro für 2 Personen.

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Die Zugfahrt von Madrid nach Burgos

22.04.10

Heute sind wir mit dem Zug von Madrid nach Burgos gefahren. Leider haben wir von der Stadt selbst nicht viel gesehen. Erst mußten wir zurück zum Flughafen, um von dort mit der Metro zum Nordbahnhof zu fahren, dann mußten wir noch die Bahntickets besorgen. Leider fuhr unser Zug erst um 13.15 Uhr.

Naja - nun hatten wir Zeit genug um uns “Madrid” anzuschauen. Leider war die Gegend dort nicht so spektakulär…

 

Mit dem Zug sind wir nun über 4 Stunden bis nach Burgos gefahren.

Eins ist mir dabei aufgefallen - die Spanier halten beim Gähnen nicht die Hand vor dem Mund.

 

In Burgos angekommen, sind wir erstmal 5 km vom Bahnhof bis zur Plaza Mayor gegangen. Wir mußten nicht lange suchen bis wir ein Hotel gefunden hatten. Ein kleines schnuckeliges Hotel mit dem Namen “Jacobeo” - mitten in der Altstadt gelegen. Nach dem Essen gönnten wir uns noch ein paar “Cervesas”.

 

Morgen früh geht es dann richtig los - auf dem Camino…

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!Hola! ?Que tal?

Hallo Ostwestfalen !!

Hier nochmal ein kurzer Zwischenbericht:

Die letzten Tage waren sehr schwer, mussten einige tausend Hoehenmeter ueberwinden.

Cruz de Ferro = 1520 m
O´Cebreio = 1315 m

Das staendige auf und ab hat uns ganz schwer zu  schaffen gemacht. Morgens ist das eiskalt - unter dem Gefrierpunkt. Durch das staendige hoch und runter auf felsigen Untergrund hat Inga sich die Baender am Knoechel verletzt. Sind heute in Sarria angekommen. Werden versuchen das Knoechelproblem mit Eis und Salben im Griff zu bekommen.

Ab hier sind es nur noch 115 KM bis Santiago und haben nur noch 5 Tage Zeit.

Vielen Dank fuer die ganzen Wuensche und den Kommentaren.

Drueckt uns weiter die Daumen.

Inga und Michael

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Tag der Arbeit

Heute ist ein Tag der Arbeit. Wir haben heute 27 km abgearbeitet. Sind von Hospital de Orbigo ueber Astorga nach Santa Catalina de Somaza marschiert. Wir kommen so langsam der Schneegrenze immer naeher. Man sieht schon die schneebedeckten Berge in der Ferne - obwohl Ferne sehr relativ ist. Wir uebernachten momentan auf ca. 1000 m Hoehe - man merkt schon langsam, dass die Luft duenner wird - wenn man Inga so keuchen hoert ;o)

Zitat Inga: “Ich keuche gar nicht !!!”

Morgen geht es auf 1517 m (das checke ich aber noch mit meinem GPS) zum “Cruz de Ferro” wo wir einen Stein ablegen und damit alle unsere Sorgen, und dann weiter - evt. nach El Acebo.

Spaeter gibt es mehr Information, wenn ich wieder einen McDonald sehe ;o)

Bis zum naechsten Internetkasten…..

Inga + Michael

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Melden uns mal wieder

Hallo Deutschland !

Hier ein kurzer Zwischenstand:

Sind von Ledigos nach Sahagun maschiert. Von dort mit dem Zug nach Leon.

In Leon uebernachtet. Am naechsten Morgen nach Vilaverde de los Virgen maschiert.

Nette Herberge dort. Am naechsten Morgen nach Hospital de Orbigo - ca. 22 km. Dort werden wir uebernachten.

Teilberichte sind schon im Blog veroeffentlicht -> siehe unten.

Hier ein paar Bilder:

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Nachtrag 21.04.2010

Nachdem wir doch noch den Flieger nach Madrid bekommen haben (so sicher waren das auch nicht), tauchte schon die nächste Katastrophe auf.
Da standen wir nun an der Gepäckausgabe und warteten auf unsere Rucksäcke - und warteten und warteten und warteten…

Plötzlich erschien eine kleine Spanierin in Uniform und brabbelte auf einmal los. Gott sei Dank kam uns eine ältere Dame zu Hilfe, die uns erklärte, dass unsere Rucksäcke erst mit dem nächsten Flieger gebracht werden - unsere Gesichter wurden immer länger. Also mußten wir noch über 3(!!) Stunden in der Gepäckausgabe warten - wir waren kurz vorm Verhungern, wir konnten nicht raus und es gab nur Automatenessen-und Getränke - zu Piratenpreisen natürlich.

Nach stundenlangen Umherwandern durch die recht einsamen Gänge und philisophischen Gesprächen mit meiner Kleinen, kamen unsere Rucksäcke doch noch an - wir hatten schon das Schlimmste befürchtet.Nichts wie raus, ab zur Hotel-Info, Hotel gebucht und fuhren und mit dem hoteleigenem Shuttle-Bus zum Hotel, haben eingecheckt, sind ins Zimmer, haben geduscht und sind im Fallen auf das Bett schon eingeschlafen - vom Aufprall haben wir nichts mehr mitbekommen.
Das Hotel (Hotel Axor Feria 3***) war super, sehr stylisch und recht neu. Für 74 Euro incl. Shuttle-Service kann man nicht meckern. Wir können es empfehlen.

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Lebenszeichen

HALLO ! HALLO!
Habe nun doch noch einen Internet-Automaten gefunden. In Eicherustikal - kein Witz. Leider kein USB-Anschluss, deswegen hier die Kurzfassung.
Sind nach dem ganzen Chaos in Madrid (unsere Rucksaecke kamen erst mit dem naechsten Flieger) nach Burgos gefahren. Haben dort uebernachtet, am naechsten Tag ging es los.
Hier die Routen:
Burgos - Hornillos del Camino
Hornillos del Camino - Castrojeriz
Castrojeriz - Boadilla del Camino
Boadilla del Camino - Carrion de los Condes
Carrion de los Condes - Ledigos

Sind jetzt in Ledigos - einem 200 Einwohnerdorf - aber mit Internet.
Haben heute die ersten 100 KM von Burgos aus geschafft.
Stand der Blasen :
Inga = 1 Blase
Michael = 3 Blasen
Bin also mit 2 Blasen im Vorsprung.

Fragt aber nicht nach Ruecken !!!

Die Herbergen sind nur mit viel Wein zu ertragen, aber den gibt es Gott sei Dank im Ueberfluss. Fuer die Nasen haben wir noch nichts gefunden - sind fuer Tipps dankbar ;o)

 So das ist erstmal alles. Hoffentlich hat der naechste Internet-Automat einen USB-Anschluss. Dann kann ich meine Berichte vom PDA hier draufspielen - incl. Bilder.

Bis zum naechsten Eintrag….

Hasta Luego !